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Produkt des Monats
Rezept des Monats
Buch des Monats
Veranstaltung des Monats
Empfehlung des Monats
Pflanze des Monats

Herzlich Willkommen IM MÄRZ!

Leider hat uns die Wetterlage in 2010 noch recht wenig Pflanzen beschert, daher wenden wir uns in dieser Ausgabe den hoffentlich bald blühenden Primeln und Veilchen zu.

Im Vorjahr haben wir um diese Zeit schon fleißig Huflattich und Bärlauch für unsere Salze, Aufstriche und Salben gesammelt. Die heurige bisherige Ausbeute sind Minimengen vom Klettenlabkraut und der Vogelmiere, die sofort als Tee oder Pesto verarbeitet werden. Fotos der Pflanzen am Ende des Newsletters.

Produkt des Monats

Was wäre das Osterfest ohne EIER!!! Und haben deshalb tolle Eier für Euch vorbereitet, allerdings nicht für den Verzehr, sondern für die Wanne. Die Eier sind wahre Pflegebomben für die trockene Winterhaut, von Hand gemacht und mit echten ätherischen Ölen ausgestattet! Das schont Euer Cholesterin, nährt und pflegt die Haut und ist ein originelles Geschenk.

 

Damit Eure „richtigen“ Ostereier mit außergewöhnlichem Salz abgeschmeckt werden, gibt’s im März eine Spezial-Promotion für alle 2009er Salze: - 30%. Kauft das Lager leer, damit wir Platz für die Frühjahrs-Sommerkollektion haben.

Zu den Salzen und den Eiern empfehlen wir die handgemachten Bio-Vollkorndinkelnudeln (ohne Ei), die wir in den Variationen Frauenmantel, Brennessel, Schafgarbe und Löwenzahn anbieten und die hervorragend mit Basilikum-Pesto und in Knoblauchöl gebratenen Garnelen schmecken.

Rezept des Monats

Unser Rezept des Monats paßt gut zum Oster-Buffet, das die Eier mit Bärlauch- oder Schlüsselblumenbutter, das Müsli mit Veilchenhonig oder oder die Bowle mit Gänseblümchen-Eiswürfeln optisch aufmotzt. Was immer für Butter verwendet wird, kann auch für einen Topfen-Aufstrich herangezogen werden.

Wildkräuter-Butter:
Man nehme Veilchen, Primeln, Bärlauch, Vogelmiere oder was der ungepflegte Garten so hergibt und erwärme Butter. Dann mische man die gepflückten Veilchenblüten ein. Zur Rolle formen und in den Kühlschrank geben. Wenn fest, in Scheiben schneiden und aufs Frühstücksbrot. Habt Ihr zuviel Butter, schneidet die Rolle in Scheiben und friert diese ein.

Schon Hippokrates hat Veilchen gegen Melancholie verwendet. Und wir empfehlen es auch! Auch wenn es nicht mehr riecht.

Wildblüten-Eiswürfel:
Die Blüten (Veilchen, Primeln, Lungenkraut etc) ganz oder zerkleinert in Eiswürfelbehälter legen, halb mit kohlensäurefreiem Mineralwasser auffüllen und gefrieren lassen. Dann wieder Mineralwasser auffüllen und nochmals gefrieren. Mit diesen Blüten-Eiswürfeln kann man "geschmackvoll" Getränke und Cocktails verzieren!

Veilchen-Honig
1,5l Wasser, 1 große Bio-Zitrone, 1kg Zucker, Veilchenblüten
Die Zitrone sauber bürsten und in Scheiben schneiden. Veilchenblüten waschen und mit dem Wasser und den Zitronenscheiben ca. 20 Minuten aufkochen. Dabei vorsichtig umrühren. 24 Stunden an einem kühlen Ort stehen lassen.
Durch ein feines Sieb gießen und mit dem Zucker 2-3 Stunden köcheln lassen (Rühren nicht vergessen). Noch heiß in Schraubgläser füllen. Diese Gläser kopfüber aufbewahren.
Schmeckt auf Butterbrot, im Müsli und im Tee und hilft bei Erkältungen. Weitere Rezepte findet Ihr in unserer Rezeptsammlung.


Buch des Monats


Damit Ihr zum Bestimmen der Pflanzen gut ausgestattet seid, gibt es das Rezept des Monats nun im Handel:

Essbare Wildpflanzen: 200 Arten bestimmen und verwenden
von Steffen G. Fleischhauer (Autor), Jürgen Guthmann (Autor), Roland Spiegelberger (Autor)

Das Sammeln und Genießen essbarer Wildpflanzen ist ein Naturerlebnis und überdies sind Wildpflanzen reich an Vitalstoffen und bieten eine Fülle besonderer Aromen.

Neben den grundlegenden botanischen Angaben (botanische Bezeichnung, Familie, Lebensform, Wuchshöhe, Blütezeit, Blütenfarbe) konzentriert sich dieses praktische Bestimmungsbuch auf die wichtigen Erkennungsmerkmale der Pflanzen, die in detaillierten Illustrationen und herausragenden Farbfotos wiedergegeben werden. Abgebildet sind auch die giftigen Pflanzen, zu denen eine Verwechslungsgefahr besteht. Bei jeder Pflanze wird detailliert beschrieben, welche Teile wann geerntet werden können. Neben Anregungen zur Verarbeitung der Wildpflanzen in der Küche findet sich jeweils die Beschreibung ihres Grundgeschmacks sowie Informationen über ihre wichtigsten Inhaltsstoffe und ihre gesundheitlichen Wirkungen.

Um eine Orientierung über die ganze Vegetationsperiode zu ermöglichen, sind die essbaren Wildpflanzen nach Blattformen sortiert - dies erstmals in einer deutschsprachigen Publikation. Eine Erntezeittabelle und ein Verzeichnis mit Namenssynonymen rundet das Werk ab.

Mit seinem praktischen Taschenformat ist das Buch ein idealer Begleiter für den Naturspaziergang zu den essbaren Wildpflanzen.


VERANSTALTUNG des Monats:  

G’sund- und Vital-Tage
im Raiffeisen-Forum in Wien

Info-Stand und Einkaufsmöglichkeit im Foyer Raiffeisen-Forum
am Donaukanal, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien

am Donnerstag, 11. März 2010, von 10 bis 18 Uhr
am Freitag, 12. März 2010, von 10 bis 18 Uhr

Gerade in der Fastenzeit Körper und Geist etwas Gutes tun!
Die Hausmittel des Kräuterpfarrers und eine gesunde Ernährung können Ihnen dabei behilflich sein.


Worauf Ihr beim Sammeln achten sollt, erfahrt Ihr in der Empfehlung des Monats.

EMPFEHLUNG des Monats:

Wo sollte man sammeln?

Überall, wo es keinen Staub, Schmutz und künstliche Bodenbelastung gibt (also auf ungedüngten Wiesen, im eigenen Garten)
Wann?
Allgemein am Morgen nach dem Tau bis zu Mittag. Blüten sollten in der Zeit der schönsten Entfaltung gesammelt werden – nicht wenn sie verblüht sind. Am besten beim zunehmenden Mond bis zu Vollmond. Und wichtig: Bei trockenem Wetter. Lasst immer Pflanzen übrig, nehmt nicht alle mit, damit sie sich bis zum nächsten Jahr wieder aussäen können.
Wie?
Am besten immer frisch verarbeiten, denn Unkräuter gehören in den Magen und nicht in den Kompost. Wenn viel zur Verfügung: Trocknen. Und zwar an einem luftigen staubfreien Platz im Schatten – entweder aufgelegt auf Papier oder gebündelt und aufgehängt.

Super für den Körper – Birkensaft, der Frühlingsunterstützer.

Er ist einfach herzustellen und lindert rheumatische Gelenkserkrankungen, Magenreizungen, Nierensteine und Leberbeschwerden und hat eine belebende Wirkung. Außerdem ist er ein Appetitzügler, denn er verringert das Hungergefühl.

Nur dicke Birken (nicht unter 20 cm Durchmesser) anbohren. So geht’s: Während des Saftsteigens der Birke – beginnt bei den ersten Plusgraden und endet beim Öffnen der Blattknospen - ca. 60-100 cm über der Erde ein Loch bohren. Mit einem 10 mm starken Holzbohrer ca. 3 cm schräg nach oben hin den Birkenstamm bohren.

Wenn der Zeitpunkt richtig ist, fängt der Saft sofort zu tropfen an. Ein 10mm Installationsrohr oder Plastikschlauch wie für Aquarien (gibt’s bei Hornbach) ins Loch drücken, einen Trichter in eine 1,5 l Getränkeflasche (leere Cola- oder Mineralflasche) setzen und die Flasche mit einem Gepäckspanner am Stamm festbinden. Keine Glasflaschen, denn die platzen bei Nachtfrost.

Loch unbedingt wieder zustoppeln, wenn Ihr keinen Saft mehr braucht!!!! Für den Baum stellt der abgezweigte Nährstoffstrom eine drastische Einbuße dar, die er während der Vegetationsperiode wieder ausgleicht.

Nehmt daher nur soviel Saft, wie Ihr wirklich benötigt!

Wenn die Knospen sich öffnen, alles wieder demontieren und den Baum 2 Jahre ruhen lassen.
ACHTUNG: Eine alte, große Birke kann zwischen 15-20l Saft am Tag geben. Ein Spitzahorn sogar 40-60 l.


PFLANZE des Monats

Die Schlüsselblume.
(Primula officinalis)

Früher nutzte man Primeln oder Schlüsselblumen ausschließlich als Heilgewächs. Aus der blühenden Pflanze stellte man einen Aufguß her, der bei Erkältung, Kopfweh und Schlaflosigkeit half.

Heute verwenden wir sie im WildeKollektionen Gourmetsalz, im Frühlingssalat oder als Körperöl.
Sie steht allerdings unter Naturschutz und darf nicht in großen Mengen gesammelt werden. Man kann sich ihrer aber erfreuen, wenn man auf sie trifft und im Garten kann man sie anbauen und darf sie dann auch ernten.

Die Schlüsselblume kommt auch als Tee, den Sie in der Apotheke kaufen können zum Einsatz. Allerdings können größere Mengen bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.
Als Gemüse kommt vor allem die Blüte zum Einsatz. Früher stellte man aus Himmelschlüsseln einen Blütenessig her, der angeblich so wohlschmeckend war, dass man ihn auch zu Sodawasser trank und zu Wildsalaten ass.

Probieren Sie es aus! Himmelschlüssel in Essig ansetzen, Gewürze dazu und über den Salat.

Das Veilchen.
(Viola odorata)

In der Antike war das Veilchen eine heilige Blume und dem Gott Pan geweiht. Zu Ehren Saturns wurden Veilchenkränze auf dem Kopf getragen. Und auch Hippokrates setzte Veilchen für allerlei Beschwerden ein, unter anderem gegen Kopfschmerzen und Melancholie.

Die Volksmedidzin schreibt dem Veilchen viele hervorragende Eigenschaften zu, wie Steigerung des Selbstbewußtseins bzw. Hilfe bei Nervosität und ständiger Müdigkeit.

Äußerlich angewandt soll es auch unterstützend bei Hautunreinheiten wirken. Hier wäre natürlich eine Salbe oder Creme zu empfehlen. Schauen Sie in unsere Rezeptdatenbank.


Hier noch Bilder:

Klettenlabkraut:


Vogelmiere:


Huflattich:

Vertraudem Kraut und dem Löwenblümchen und shoppt Euch durch den online Shop auch im März gourmetgesund und bodyfit!

Euer Wilde Kollektionen-Team


 

 
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